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Ihre Gelenke sind bei fast allen Aktivitäten beteiligt. So benutzen Sie Ihre Hüft- oder Kniegelenke zum Beispiel bei einfachen Bewegungen wie Gehen, Beugen oder Umdrehen. Im Normalfall arbeiten alle Teile dieser Gelenke zusammen und die Bewegungen sind leicht und schmerzfrei. Wenn jedoch ein Gelenk erkrankt oder verletzt wird, kann der dann entstehende Schmerz Ihre Bewegungs- und Arbeitsfähigkeit erheblich einschränken.

Was ist ein Gelenk?

Ein Gelenk wird aus den Enden zweier oder mehrerer Knochen gebildet, die durch starke Gewebebänder miteinander verbunden sind. So besteht z.B. das Knie aus dem unteren Beinknochen - dem Schienbein - und dem Oberschenkelknochen. Das Hüftgelenk dagegen ist ein Kugelgelenk, das sich aus der am oberen Ende des Oberschenkelknochens sitzenden Kugel (Hüftkopf) und der im Hüftknochen sitzenden Gelenkpfanne zusammensetzt.

Die Knochenenden in einem Gelenk sind von einem glatten und weichen Material - dem Knorpel - umgeben. Ein gesunder Knorpel ermöglicht nahezu reibungslose Bewegungen. Die übrigen Oberflächen sind mit einem dünnen, ebenfalls glatten Gewebe - der Gelenkinnenhaut - überzogen. Die Gelenkinnenhaut produziert eine reibungs- und verschleißmindernde Flüssigkeit, die als Schmiermittel für die Gelenke fungiert.

Verbreitete Ursachen von Gelenkschmerzen

Eine der verbreitetsten Ursachen von Gelenkschmerzen ist die Arthrose. Dabei unterscheidet man verschiedene Arten; die häufigsten sollen nachfolgend erklärt werden:

  • Osteoarthrose (OA) — Durch den dabei eintretenden Verschleiß der Gelenke mit Knorpelzerstörung wird sie mitunter auch degenerative Arthrose genannt. Wenn der Knorpel vollständig verschlissen ist reiben die Knochen direkt aufeinander. Dies führt zu Schmerzen und einer Versteifung des Gelenks. Osteoarthrose kommt in der Regel bei Patienten über 50 Jahre oder bei Personen vor, in deren Familien diese Krankheit schon häufiger aufgetreten ist.

  • Rheumatische Arthrose (RA) — Durch chemische Veränderungen schwillt die Gelenkinnenhaut an und entzündet sich. Die Produktion der Gelenkflüssigkeit ist gestört, was im Ergebnis zu einem Verlust der Knorpelschicht, Schmerzen und Gelenksteife führt. Rheumatische Arthrose tritt bei Frauen dreimal häufiger auf als bei Männern und kann auch auf andere Organe übergreifen.
  • Post-traumatische Arthrose — Kann nach einer Verletzung des Gelenks auftreten, wenn Knochen und Knorpel nicht richtig ausheilen. Die Gelenkoberfläche ist nicht mehr glatt, was zu einem höheren Verschleiß des Knorpels führt.

  • Avaskuläre Nekrose — Sie entsteht, wenn die normale Blutzufuhr des Knochens gestört wird. Ohne Nährstoffzufuhr durch das Blut wird die Struktur des Knochens geschwächt und kann zusammenbrechen, was wiederum eine Schädigung des Knorpels zur Folge hat. Dieser Zustand tritt häufig nach Langzeitbehandlungen mit Kortison oder nach einer Organtransplantation auf.

Gelenkschmerzen können aber auch durch eine Deformierung oder direkte Verletzung des Gelenks entstehen. In einigen Fällen verstärkt sich der Schmerz gerade durch den Versuch des Patienten, das betroffene Gelenk zu schonen. Das hat eine Schwächung der Muskulatur und damit eine weitere Bewegungseinschränkung des Gelenks zur Folge.

 

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