Ihre Gelenke sind bei fast allen Aktivitäten beteiligt. So benutzen Sie Ihre Hüft- oder Kniegelenke zum Beispiel bei einfachen Bewegungen wie Gehen, Beugen oder Umdrehen. Im Normalfall arbeiten alle Teile dieser Gelenke zusammen und die Bewegungen sind leicht und schmerzfrei. Wenn jedoch ein Gelenk erkrankt oder verletzt wird, kann der dann entstehende Schmerz Ihre Bewegungs- und Arbeitsfähigkeit erheblich einschränken.
Was ist ein Gelenk?
Ein Gelenk wird aus den Enden zweier oder mehrerer Knochen gebildet, die durch starke Gewebebänder miteinander verbunden sind. So besteht z.B. das Knie aus dem unteren Beinknochen - dem Schienbein - und dem Oberschenkelknochen. Das Hüftgelenk dagegen ist ein Kugelgelenk, das sich aus der am oberen Ende des Oberschenkelknochens sitzenden Kugel (Hüftkopf) und der im Hüftknochen sitzenden Gelenkpfanne zusammensetzt.
Die Knochenenden in einem Gelenk sind von einem glatten und weichen Material - dem Knorpel - umgeben. Ein gesunder Knorpel ermöglicht nahezu reibungslose Bewegungen. Die übrigen Oberflächen sind mit einem dünnen, ebenfalls glatten Gewebe - der Gelenkinnenhaut - überzogen. Die Gelenkinnenhaut produziert eine reibungs- und verschleißmindernde Flüssigkeit, die als Schmiermittel für die Gelenke fungiert.
Verbreitete Ursachen von Gelenkschmerzen
Eine der verbreitetsten Ursachen von Gelenkschmerzen ist die Arthrose. Dabei unterscheidet man verschiedene Arten; die häufigsten sollen nachfolgend erklärt werden:
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